Die Geschichte der Wanderfreunde Linsengericht - TV 1894 Altenhasslau eV

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Die Geschichte der Wanderfreunde Linsengericht

Berichte > 2019 > Mai 2019
Quelle/Autor:

Gelnhäuser
Neue Zeitung
03.05.2019

Amtshoffest in Altenhaßlau mit Ausstellung über rege Abteilung des Turnvereins
 
Beste Laune herrschte am 1. Mai beim Amtshoffest des Heimat- und Geschichtsvereins Linsengericht in Altenhaßlau. Neben gutem Essen und Musik lockte auch eine Ausstellung zum Dorfmuseum. Hans-Günther Schmidt hatte, unterstützt von Aktiven, die Geschichte der Wanderfreunde im Turnverein Altenhaßlau zusammengestellt.
 
Der Turnverein Altenhaßlau feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen. Seit mehr als 40 Jahren bilden die Wanderfreunde eine sehr aktive Abteilung des Traditionsvereins. 1975 riefen Ehrenbürgermeister Hubert Breitenbach und Willy Riedel den Linsengerichter Volkslauf ins Leben. Ein Jahr später übernahm der Turnverein die Ausrichtung – und die Wanderfreunde Linsengericht wurden geboren.
 
Stets waren die Vielfalt an gemeinsamen Aktionen und die vielen besonderen Begegnungen die Grundlagen einer erfolgreichen Vereinsarbeit. Zahlreiche Wanderausflüge, wie zum 18. Luis-Trenker-Volkswandertag vom 31. August bis 1.September 1991, gehörten ebenso immer dazu wie die Weinfeste am Krulu, die später am Gemeindehaus Reinhardskirche und auf dem Hof des „Haus der Vereine“ gefeiert wurden. Bis heute sind zwei Gruppen aktiv – die Frauen der „Fidelen Wanderlerchen“ und die Donnerstagswanderer, die unter der Leitung von Siegfried Jahn alle zwei Wochen etwa 15 bis 20 Kilometer angehen.
 
Auch wenn es etwas ruhiger geworden ist, so sind die Wanderfreunde Linsengericht immer noch sehr gerne auf Schusters Rappen unterwegs und sind aus der Vereinsfamilie des TV Altenhaßlau nicht mehr wegzudenken. Hans-Günther Schmidt stellte die Bilder und Texte zu den Wanderfreunden zusammen und bekam dabei Hilfe von Annelie Lotz, Willy Riedel, Siegfried Jahn sowie Erich und Karl Bühler, die über die Jahre viele Bilder und Erinnerungsstücke gesammelt hatten. Auch diese wurden am 1. Mai im Obergeschoss der Zehntscheune ausgestellt.

 Eine starke Gemeinschaft bildet auch der Linsengerichter Heimat- und Geschichtsverein. Und nur gemeinsam konnte man den großen Ansturm am Tag der Arbeit bewältigen. Die leckeren Schnitzel waren schon früh ausverkauft. Bei Hausmacher mit Brot oder den vielen leckeren selbstgebackenen Kuchen musste jedoch kein hungriger Gast mit leerem Magen weiterziehen. Am Nachmittag machten zudem „Die Linser“ mit fröhlicher Volksmusik Station beim Amtshoffest und ließen so einen wunderschönen Tag der Arbeit ausklingen.
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