Bericht zur Jahreshauptversammlung
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Quelle/Autor:
Gelnhäuser
Neue Zeitung
19.03.2025
TV Altenhaßlau beschließt erste Beitragserhöhung nach 13 Jahren / Mitgliederversammlung diskutiert emotional / Klare Mehrheit für Anpassung
Ein zentraler Punkt der Jahreshauptversammlung des Turnvereins Altenhaßlau war die Entscheidung über eine Beitragserhöhung – die erste seit 13 Jahren. Trotz vereinzelter Kritik stimmte eine deutliche Mehrheit für die Anpassung, die unter anderem mit steigenden Kosten und zukünftigen Investitionen begründet wurde. Daneben berichtete der Verein von einer insgesamt positiven Entwicklung mit gut angenommenen Sport- und Gemeinschaftsangeboten.Die Jahreshauptversammlung des Turnvereins Altenhaßlau stand ganz im Zeichen seiner engagierten Trainer, Teilnehmer und Mitstreiter. Nicht nur in sportlicher Hinsicht, sondern auch für das gesellige Beisammensein boten die Trainer viele Möglichkeiten an – und diese Angebote wurden rege genutzt, wie etwa beim Picknicken, beim Faschingsturnen und beim gemeinsamen Lagerfeuer.
Jugendwart Felix Müller stellte die Ballschule vor. „Der Spaß beim gemeinsamen Spiel mit dem Ball sowie das Einbinden aller Spieler stehen dabei im Vordergrund. So konnte nicht nur ein guter, sportlicher Grundstein gelegt werden, sondern auch ein tolles, konstruktives Teamgefüge mit viel Zusammenhalt geformt werden.“ Handballinteressierte Familien mit Kleinkindern können daran teilnehmen.
Jeden Dienstagnachmittag werden liebevolle und kreative Früherziehungsideen mit dem Ball im Rahmen eines Eltern-Kind-Angebots umgesetzt. „Bei diesem Programm steht das persönliche Miteinander im Vordergrund“, erläuterte der Jugendwart. Um eine Massenabfertigung zu vermeiden, habe man die Anmeldung zunächst auf 15 Familien begrenzt, wegen der großen Nachfrage aber dann auf 20 Familien ausgedehnt.
Jan Seybold berichtete aus dem Bereich der Erwachsenen-Handballer, deren Damen- und Herrenmannschaften in der Bezirksoberliga spielen. Katrin Frühauf teilte mit, dass die Kinderturngruppen gut besucht seien und es keine Wartelisten mehr gebe. Der Bericht von Heike Kayser wurde in ihrer Abwesenheit vom Vorsitzenden Klaus Paul verlesen. Dabei wurde unter anderem eine neue Yoga-Lehrerin vorgestellt. Zur Stuhlgymnastik merkte Paul an, dass die älteste Teilnehmerin 94 Jahre alt sei.
Bei den Wahlen wurden Klaus Späth und Nadja Nietsch zu neuen Kassenprüfern gewählt. Sie lösen Noah Möller und Markus Völler ab, während Selina Klink für ein weiteres Jahr im Amt bleibt. Der Vorstand bleibt in seiner aktuellen Besetzung bestehen, die turnusgemäße Neuwahl steht zu einem späteren Zeitpunkt an.
Für Diskussionen sorgte der Vorschlag, die Mitgliedsbeiträge zu erhöhen. „Die Beiträge wurden seit 13 Jahren nicht mehr angepasst“, erklärte Vorsitzender Klaus Paul. Zudem lägen sie im Vergleich zu anderen Vereinen auf einem niedrigen Niveau. Auch die Inflation mache eine Anpassung notwendig. So steigt beispielsweise der Jahresbeitrag für erwachsene Handballer von 72 auf 108 Euro, für das Eltern-Kind-Turnen von 70 auf 82 Euro und für Kleingruppen wie Aerobic von 54 auf 60 Euro. Für fördernde, nicht aktive Mitglieder ist keine Erhöhung vorgesehen.
Aus den Reihen der Mitglieder gab es auch kritische Stimmen, die eine Anpassung nicht für erforderlich hielten. Andere wiesen jedoch darauf hin, dass mit Blick auf zukünftige Ausgaben – etwa neue Trikots für die Handballer – eine Erhöhung sinnvoll sei. Am Ende wurde der Vorschlag mit deutlicher Mehrheit angenommen.
Auch die Volleyballer meldeten sich zu Wort. „Wir sind eine Alt-Herren-Mannschaft“, erklärte Dieter Schweinsberg. Man spiele aus Spaß und freue sich über neue Mitspieler. Trainiert wird freitags um 20.30 Uhr in der Brentanohalle. Interessenten können sich bei ihm oder bei Klaus Späth melden.
Im Rahmen der Versammlung wurden zudem langjährige Mitglieder geehrt: Anneliese Schnürer für 25 Jahre, Uwe Sommerfeld für 40 Jahre und Marianne Sprau für 50 Jahre Mitgliedschaft.